Eiskurs im Kaunertal / Gepatschhaus
Vom 02.07.05 – 10.07.05

Samstag: Anreise
Sonntag: Grundeinweisung ins Eis, Handhabung mit
Eispickel, Steigeisen
Verschiedene Steigtechniken kennengelernt; am
meisten hat uns die Eckensteiner Technik fasziniert,
die uns Edgar ganz begeistert beibringen
wollte!! (er hat`s ja wirklich probiert...)
Aufstieg zur Rauhkopfhütte – Spaltenbergung
(vorerst noch ohne Spalten geübt)
Montag: 4 Uhr aufstehen!
Obwohl in der Hütte um diese Zeit noch kein Strom ist,
klappt es mit dem Aufstehn und dem Zusammenpacken des
Rucksackes ganz gut – dank der Stirnlampen.
Im Dämmerlicht sehen die nackten Astralkörper nur mit
Unterhosen und Sport-BH bekleidet ( und natürlich die
Stirnlampen am Kopf) - Glühwürmchen zum Verwechseln
ähnlich und so manch einer ist darüber so verwirrt, dass er
nur leicht verspätet zum Frühstück erscheint, was aber
wiederum auch nicht so schlimm ist, denn das Brot
wandert zu dieser unchristlichen Stunde eh nur von
einer Seite zur anderen und scheint dabei doch immer
größer zu werden.
Aufbruch zur Weißseespitze.
Spaltenbergungen werden nun zur grausamen Realität,
allerdings sehen diese Bergungen in Wirklichkeit nicht
mehr ganz so aus wie in der, vorher so exakt gelernten
Übung. Nachdem der sonst eher etwas ruhigere
Edgar plötzlich so beiläufig „Oh pfirti Gott schöne
Bayerin“ und „dow geits oba weit owe“
verlauten lässt, werden wir alle recht hellhörig und es
wird uns doch etwas mulmig in der Magengegend. Vor
allem, weil er dann noch eins draufsetzt und meint:
„Könnte sein, dass i eits glei weg bin!“
Roland ist hochkonzentriert und grübelt erst eine halbe
Stunde später über den von Edgar erwähnten Ausspruch
nach: „Roland! Geh vorsichtig über den Schnee – nicht wie
sonst immer!!!!“
Aber letztendlich haben uns Toni und Edgar wieder
professionell und souverän vom Berg heruntergebracht
und so durften die beiden abends auf der Hütte auch
noch das eine oder andere Bier über sich ergehen lassen.
Dienstag: Spaltenbergungsübung aus richtigen Spalten!!!
Manfred ist sehr motiviert und wissbegierig und selbst wenn die Helfer ihn endlich aus der Spalte bergen wollen, hält er alle inne und meint:
„Du Toni, ich hätt da mal no a Frage!“
Ist ja alles kein Problem, es schneit ja nur, es ist saukalt, der Wind bläst ohne Ende, Sicht ist gleich null......
Alter Falter zieht ihn daraufhin einfach heraus .... und die Frage wurde (meines Wissens) nie beantwortet.
Es waren 5 super schöne Tage, lehrreich und lustig zugleich
und wir
sagen DANKE bei Toni, Edgar und auch Monika für die
schöne
Zeit und die Engelsgeduld mit uns.
Maria Heidi
Roland Manfred
Peter Hermann
alias Alter Falter
geschrieben von Maria