FAMILIENGRUPPE

 

des deutschen Alpenvereins – Sektion Amberg

 

 

Familienwanderung am 20.07.2008 - Eschenfelden – Zantberg

 

 

 

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organisiert von:         Peter Wolters

 

Teilnehmer:    7 Familien der Familiengruppe

 

Am Sonntag, den 20.07.2008 trafen wir (11 Erwachsene, 9 Kinder) uns bei herrlichem Sonnenschein und leichtem Wind um 10:00 Uhr bei der Kirche in Eschenfelden. Nach der Begrüßung bildeten wir einen Kreis und sangen zur Einstimmung unser Lied  „Wir fangen jetzt an .....“. Danach erklärte Peter den Kindern anhand einer Skizze den Weg: Der Zantberg befindet sich in ca. 2 km Entfernung von Eschenfelden. Die Route beginnt mit einem Anstieg durch den Wald, ziemlich in der Mitte befindet sich ein Sattel und das letzte Drittel zur Hütte hinauf ist relativ steil. Die Kinder bekamen den Auftrag vorauszulaufen und den Weg anhand der weiß-rot-weißen Markierung zu finden.

Voller Tatendrang liefen die Kinder um 10:20 Uhr los, zuerst durch die Ortschaft Eschenfelden und neben einer kleinen Scheune die Stufen hinauf mitten in den Wald. Dort gab es viele Dinge zu entdecken:  schöne Blumen, Tannenzapfen, große Schnecken, schöne Steine und vieles mehr. Nach ca. 30 min. kamen wir aus dem Wald heraus und genossen die schöne Landschaft. Auf einer gemütlichen Bank machten wir dann die erste Brotzeitpause.

Peter brachte uns allen nach dem Essen sehr anschaulich die Entstehung des Oberpfälzer Jura näher und zeigte dabei ein „Modell“ der Erdkugel und eine schöne Muschelversteinerung. Danach breitete Annett die am Wegrand gepflückten Blumen auf einem weißen Tuch aus und wir überlegten alle gemeinsam, welche es wohl sein könnten. Anschließend spielten zuerst nur die Kinder das „Augen-zu-Spiel“, bei dem alle die Augen zu machen, eine Blume wird weggenommen und wer als erstes errät, welche es ist, darf selber eine Blume verstecken. Auch die Großen machten am Ende begeistert mit!

Nach der Pause ging es auf einem Feldweg weiter und kurze Zeit später erreichten wir den „Sattel“. Peter erzählte uns, dass auf den wasserarmen Kalkböden am besten Kiefern gedeihen und zeigte uns eine Espe, deren Blätter im Winde „zitterten“.

Von hier aus konnten wir bereits erkennen, dass die weitere Wegstrecke ganz schön steil wurde. Um den Kindern ein bisschen Auftrieb zu geben, stellte Peter die Urkunde in Aussicht, die es für alle gibt, die den „Gipfel“ erklimmen.

Davon angespornt liefen die Kinder los und nach guten 25 min. erreichten wir unser Ziel die Berghütte Zant. Gleich daneben lag auf einer Lichtung im Sonnenschein ein wunderbarer Waldbiergarten, wo wir uns niederließen, um Mittag zu machen. Die Berghütte bot Bratwürstl, Erbsensuppe, Brezen und noch ein paar andere Schmankerln an.

 

Nach dem Essen wurden durch Peter die Urkunden an die Kinder verteilt, die alle sehr stolz auf ihre Leistung waren. Danach durften die Kinder im Wald spielen und die Großen besprachen künftige Veranstaltungen oder sonnten sich auf den Bänken.

Die Jungs beschäftigten sich am liebsten damit, ein „Steckenhaus“ im Wald zu bauen und die Mädchen halfen Annett ein Tier zu basteln, die Hilfsmittel dazu waren Steine, Moos, Hölzer und Tannenzapfen. Am Schluss halfen alle Kinder mit und es entstand ein schönes Ratespiel: Alle Erwachsenen mussten einzeln raten, um welches Tier es sich handelt. Am buschigen Schwanz erkannten die meisten ziemlich schnell, dass es ein Fuchs war. Wir machten mehrere Gruppenfotos mit „Fuchs“ und „Steckenhaus“.

Danach wurde Fuchs-Bingo getanzt. Alle stellten sich im Kreis auf und wir sangen „Es wohnt ein Fuchs in diesem Wald, BINGO war sein Name ...“, an dessen Ende alle Kinder von den Großen in die Luft gehoben wurden.

 

Gegen 14 Uhr machten wir uns auf den Rückweg, und gingen einen etwas anderen Weg nach Eschenfelden zurück, der zwar etwas länger, aber dafür weniger steil war. Der Weg führte uns zuerst durch den Wald und dann eine längere Strecke an einem Feldweg entlang. Eine kleine Pause nutzten wir, um in einem Stoppelfeld ein Spiel zu machen: „Schau nicht um, der Fuchs geht um“.

 

Auf unserem weiteren Weg entdeckten wir, dass in den Wiesen unendlich viele Grashüpfer unterwegs waren. Heiko hatte zum Glück Sammelgläser mit Lupe dabei, womit die Kinder Jagd machen konnten auf die Grashüpfer zwecks genauerer Beobachtung. Alle hatten dabei einen Heidenspaß und in manchen Gläsern fanden sich gleich mehrere prächtige Exemplare.

Um ca. 15:00 Uhr kehrten wir müde und glücklich nach Eschenfelden zurück und schlossen diesen wunderbaren Ausflug mit einem Dankeschön an Peter ab, der diese Wanderung organisiert hatte und mit unserem Abschlusslied

„Wir machen jetzt     Schluss ...“.

 

Evi Höreth

 

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