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FAMILIENGRUPPE |
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des deutschen Alpenvereins –
Sektion Amberg |
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16.-18.01.2009 Winterwochenende in der Jugendherberge Lam |
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Am Freitagabend, nach getaner
Arbeit, ging´s ab in den Bayrischen Wald nach Lam in die dortige
Jugendherberge. Wir waren (fast) die Letzten und kamen gerade noch rechtzeitig
zum Abendessen, das sehr gut schmeckte und mehr als ausreichend war. Draußen
wurde es bitter kalt, wir waren im Warmen, die Kinder vergnügten sich im
Spielzimmer und die Eltern räumten die Zimmer ein. Nach einer Gute-Nacht-Geschichte
ging es für die Kinder ab in die Kojen, mehr oder weniger schnell. Für die
Eltern hatten Heiko und Annett etwas Theorie (wie verhalte im mich mit
Kindern im Winter in den Bergen) und diverse Kennenlernspiele vorbereitet. Es
wurde ein lustiger und langer Abend… Nach einer ruhigen und kurzen
Nacht gab es um 8 Uhr Frühstück. Nachdem der Proviant gerichtet und die
Kinder eingepackt waren, trafen wir uns um 9 Uhr vor der Jugendherberge zum
Morgenappell (Kreis bilden, Lied singen: „Wir fangen jetzt an“, Wanderung besprechen).
Das Wetter war trocken und noch recht kalt, leichte Schleierwolken machten eine
tolle Stimmung. Wir wanderten durch Lam hindurch einen Wanderweg ca. 6 km zum
Ziel. Für unsere Kleinen eine tolle Leistung. Natürlich machten wir einige
Pausen zum Stärken und Spielen mit den Kindern. Eine eingefrorene Quellwiese
war eines der Highlights. Es entstand eine große, spiegelglatte und wellige
Eisfläche, die die Kinder mit Freude hinunterrutschten.
Das Ziel der Wanderung war eine
Überraschung, die Heiko und Annett geplant hatten. Es war eine kleine Hütte.
Unsere Gruppe wurde aufgeteilt in zwei Gruppen. Der eine Teil der Gruppe
konnte sich in der Hütte am Feuer wärmen und Glühwein oder Limo trinken, der
andere Teil machte eine Pferdeschlittenfahrt. Zwei Gespanne warteten auf uns.
Zunächst ging es mit den Kutschen
steil bergauf, bis wir Schnee unter den Rädern hatten. Dann wurden die Räder
eingefahren, und ab ging es auf Kufen durch den tief verschneiten Wald
bergauf und bergab, eine tolle Leistung der Pferde und Kutscher. Nach 1 ½
Stunden wurden die Gruppen gewechselt, sodass jeder mit den Pferdeschlitten
fahren konnte. Zurück zur Jugendherberge ging es
dann in Anbetracht der Uhrzeit mit den eigenen Pkws, die wir nachholten. Erschöpft und glücklich über die
tolle Überraschung trafen wir uns um 18 Uhr wieder zum Abendessen. Nach der
üblichen Abendzeremonie (Gute-Nacht-Geschichte, Kinder ins Bett bringen)
hatte Heiko wieder eine Theoriestunde für die Eltern vorbereitet. Diesmal
stand Lawinenkunde auf dem Plan. Neben der Theorie probierten wir auch die Lawinenpiepser
aus und orteten sie im großen Gemeinschaftsraum. Danach wurden wieder
Gruppenspiele gespielt und ich fühlte mich wieder wie früher, als ich bei diversen
Jugendfahrten mitmachen durfte. Winfried
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Am Sonntag nach dem Frühstück war
großes aufbrechen und zusammenpacken angesagt. Alle Erwachsenen und alle
Kinder haben fleißig mit angepackt. Somit haben wir uns schon um 9:30 Uhr vor
der Jugendherberge getroffen und konnten unser Morgenlied singen. Nach kurzer Besprechung ging es
mit den Autos zum Brennes am Arber. Wir packten die Schlitten aus und die
wilde Fahrt ging Talabwärts zur Mooshütte.
Nachdem alle mehr oder wenig
rasant die Abfahrt genommen hatten ging es nun stetig bergauf. Zuerst auf
vereisten Pfaden später durch den reichlichen Schnee in Richtung Sonnenfels. Auf dem Weg machten wir reichlich
Pausen. Es wurde dabei gegessen, gesungen, gemalt und mit Schnee gebaut. Die
Erwachsenen und ein paar Kinder testeten die Lawinen-Piepser und fanden auch
alle unserer „Verschütteten“ wieder. Als der Weg zunehmend flacher und
die Pistenmusik vom „Sonnenfels“ immer lauter wurde war es dann auch dem
letzten klar wir haben unser Ziel erreicht. Wir bekamen schließlich alle
ziemlich schnell einen Platz im Gasthaus und ließen es uns gut gehen. Nach
gut einer Stunde trafen wir uns in einer ruhigeren aber leider sehr kalten
Ecke hinterm Gasthaus. Dort machten wir unsere Abschlussrunde und legten uns
gleichzeitig auf unseren neuen Gruppennamen fest. Somit waren die „FamAlpis“
geboren.
Die nun folgende Schlittenabfahrt
war ein gelungener Abschluss dieses Wochenendes. Am Parkplatz verabschiedeten sich
alle und machten sich auf die Heimfahrt. Wir hoffen dass es bald wieder so
ein schönes Wochenende mit den Familien unserer Gruppe gibt. Heiko |
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