|
FAMILIENGRUPPE |
|
des deutschen Alpenvereins –
Sektion Amberg |
|
Kanutour auf der Vils –
28.06.2008 |
||
|
|
||
|
|
||
|
|
||
|
Lange hat´s gedauert, aber jetzt ist er da, der Bericht
über unsere Kanutour auf der Vils. Natürlich um so wichtiger in Anbetracht
der Tatsache, dass dieses Jahr wieder eine Bootsfahrt geplant ist und ich
schon mal vorab allen Mitgliedern der Familiengruppe (und solchen, die es
werden wollen) den Mund wässrig machen möchte. Es war nämlich ein tolles
Erlebnis, nicht nur für die Kinder, aber der Reihe nach. Nach der Anfahrt zum Kanuverleih in Rieden und kurzer
Besprechung über den weiteren Ablauf wurde die abzufahrende Strecke zunächst
anhand einer Zeichnung erklärt.
Dann machten wir uns zu Fuß auf den kurzen Weg zum
Bootsverleih, wo uns dessen Besitzer, Herr Schrader ausführlich über das
Bootfahren an sich, den Gebrauch des Paddels, den Fluss und ein paar Fehler,
die vor allem Anfänger betreffen, aufklärte.
So z.B. der Ratschlag, dass sich nicht alle Besatzungsmitglieder
gleichzeitig und auf der gleichen Seite aus dem Boot lehnen sollten, was Gott
sei Dank von allen Teilnehmern beherzigt wurde.
Außerdem der Tipp, mit dem Ausweichen vor in den Fluss
hängenden Ästen rechtzeitig zu beginnen, da ein Boot etwas träger reagiert
als etwa ein Auto. Dieser Rat war allerdings für Anfänger nicht immer optimal
zu befolgen. Nach dieser sehr ausführlichen Theoriestunde über die
Welt der Kanuten ging es dann ins Wasser.
Unter der fürsorglichen Anleitung des Bootsverleihers stiegen
wir ein und dann hieß es „Alles Walzer“. Na ja nicht für alle, aber die
Koordination der beiden Ruderer in den Kanus klappte nicht bei allen auf
Anhieb und so vollführte das eine oder andere Boot ein paar Pirouetten, bis
das gegenüberliegende Ufer jedem wieder eine einheitliche Richtung gab. So
waren nun alle Vorbereitungen erledigt und wir konnten starten.
Ursprünglich war die Fahrt auf der etwas ruhigeren Naab
geplant, musste jedoch mangels verfügbarer Boote auf die Vils verlegt werden.
Dies stellte aber keinen Nachteil dar, ein stellenweise leicht unebener
Wasserspiegel erhöhte den Spaßfaktor und richtige Stromschnellen waren nicht
dabei. Lediglich ein paar Solschwellen bzw. Wehre waren zu umgehen, was den
Platz für unsere Mittagspause festlegte.
Nach einer relativ kurzen Strecke mussten die Boote über
ein kurzes Stück Wiese gezogen werden, um sie dann wieder zu Wasser zu lassen.
Diese kurze Pause wurde von einigen Kindern genutzt, die
heimische Fauna etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Auch wenn das
Behältnis vielleicht die Vermutung
nahe legt oder böse Zungen gar etwas derartiges behaupten
mögen, so handelte es sich bei den gezeigten Tieren nicht um unser
Mittagessen. |
Es gab konservative Nahrungsmittel, die wir auf einem
wahrhaft idyllischen Fleckchen Erde verspeisen durften. Dann also wieder die Seemannsbeine testen und weiter auf
dem Flüsschen bis zum nächsten Hindernis, das umgangen werden musste. Nachdem
beim ersten mal die Boote über Land getragen werden mussten, konnten wir
diesmal einen kleinen Wasserlauf nutzen, der um das Wehr herumführte, was
sich aber als nicht ganz „untückisch“ entpuppte. Die Führung der Boote
mittels Seil am Ufer entlang erwies sich zwar aufgrund zahlreicher Kräuter
(Brennnesseln) als sehr gesund aber auch äußerst unangenehm. So entschieden
wir uns, die Umgehung im Boot zu passieren, was wiederum etwas Geduld
erforderte, da dies nur nacheinander möglich war. Warten war angesagt, während Heiko die Aktion koordinierte. Am Ende aber war der Wasserlauf so seicht, dass ohne
Aussteigen überhaupt nichts mehr ging. Nach diesem kleinen Abenteuer machten wir dann die
nächste Pause, während der eine Geschichte über den Biber erzählt wurde, der
ebenfalls Forschungsobjekt dieses Ausfluges gewesen ist. Nach kurzem Aufenthalt
starteten wir zur letzten Etappe, auf der wir uns auf einem ruhigen Fluss bis
Ensdorf einfach nur treiben lassen konnten. Dort war dann der Bootssteg, der
das Ende unserer kleinen Reise markierte. Hier wurden die Boote wieder
abgeholt und wir konnten die verbleibenden Stunden zum
gemütlichen Ausspannen nutzen, man konnte Fussballspielen, im Fluss planschen, oder neue Freundschaften
schließen. Für das leibliche Wohl war
dank Heikos Klappgrill (Anm. d. Red.: eine der genialsten Erfindungen)
bestens gesorgt,
so waren am Abend alle
Teilnehmer satt und glücklich.
Für mich persönlich der
bisher schönste Ausflug, aber diese Frage muss jeder für sich selbst
beantworten. Wolfgang Sturm |
|
|
|
||
|
|
||
|
|
||
|
|
||
|
|
||
|
|
||
|
|
||
|
|
||
|
|
||
|
|
||
|
|
||
|
|
||
|
|
||
|
|
||
|
|
||
|
|
||
|
|
||
|
|
||
|
|
||
|
|
||
|
|
||
|
|
||
|
|
||
|
|
||
|
|
||
|
|
||
|
|
||
|
|
||
|
|
||
|
|
||
|
|
||
|
|
||
|
|
||
|
|
||
|
|
||
|
|
||
|
|
||
|
|
||
|
|
||
|
|
||
|
|
||
|
|
||
|
|
||