FAMILIENGRUPPE

 

des deutschen Alpenvereins – Sektion Amberg

 

 

08.02.2009,  Wanderung von Mertenberg zur Buchberghütte

 

 

 

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„Wir fangen jetzt an“ Nach dieser musikalischen Begrüßung ging es von unseren in Mertenberg geparkten Autos los durch die anfangs recht neblig ungemütliche Winterlandschaft. Peter übernahm die Führung und hatte zur Orientierung für alle eine Karte mit dem vor uns liegenden Weg zum Buchberg bzw. zur gleichnamigen Hütte (mit dampfenden Kochtöpfen) gezeichnet. Gleich zu Beginn unseres Weges mussten ein paar Pferde gestreichelt werden, bevor wir auf etwa halber Höhe der Buchberg-Skipiste unsere erste Trinkpause einlegten.

Nach dem Erstürmen des gut 600 m hohen Buchberg-Gipfels und dem obligatorischen Gipfelfoto ging es weiter Richtung Buchberghütte. Die zunächst dafür gehaltene Unterstellmöglichkeit erwies sich noch nicht als das ersehnte Ziel, jedoch war der Weg dorthin nur noch kurz und das leckere Essen und die freundliche Bewirtung in der gemütlichen Hütte entschädigten für alle Strapazen.

 

Nach dieser Stärkung hatten alle wieder Energie für eine Schneeballschlacht vor der Hütte. Die von Annett angestachelten Kinder hatten eine Freude, die nassen Schneebälle in Richtung ihrer die Hütte gerade verlassenden Eltern zu werfen und dann einen Felsbrocken als Deckung zu nutzen. Das Ergebnis des Duells blieb offen, doch hatten alle einen Riesenspaß.

Nach einem „Eisbär-Bingo“ verlief der Rückweg in umgekehrter Richtung, wobei Heiko eine kurze Schwächephase einiger Kinder dazu nutzte, die Funktion und Einsatzmöglichkeit eines Kompass zu erklären. Die Kinder durften es selbst ausprobieren, aber egal wie man sich dreht und wendet, der Pfeil zeigt immer nach Norden. Anhand einer Wanderkarte wurde bestimmt, in welche Richtung wir laufen müssen, um zu Fuß nach Amberg zu kommen und  -da dazu keiner wirklich Lust hatte - welchen Weg wir einschlagen müssen um möglichst direkt zu unseren Autos in Mertenberg zu gelangen.  Auch der Himmel meinte es mit uns „wandernden Engeln“ gut und riss auf, so dass wir von der Skipiste noch einen wunderbaren Ausblick ins Tal und bis zur Burg Wernberg genießen konnten. Auf den Kompass war Verlass und so erreichten wir unsere Autos und „machen jetzt Schluss“, natürlich wieder musikalisch.

 

Lediglich einige Nimmermüde wollten noch zur Buchberg-Skipiste, um den Tag mit einer Schlittenfahrt abzuschließen.

 

Martina Reindl

 

 

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